Methode 1: CMS Checker (schnellste Variante)
Der einfachste Weg, um das CMS einer Website herauszufinden: Domain eingeben, auf "Prüfen" klicken – fertig. Der CMS Checker erkennt über 20 Systeme, darunter WordPress, Wix, Squarespace, Webflow, Joomla, TYPO3, Drupal und mehr.
Methode 2: Quellcode manuell analysieren
Wer es manuell machen will: Im Browser auf der Ziel-Website einfach Rechtsklick → "Seitenquelltext anzeigen" (oder Strg+U). Dann mit Strg+F nach diesen typischen CMS-Spuren suchen:
| CMS | Erkennungszeichen im HTML |
|---|---|
| WordPress | /wp-content/, /wp-includes/, wp-block- |
| Joomla | /media/jui/, Joomla!, /components/ |
| Drupal | /sites/default/files/, Drupal.settings, /core/misc/ |
| TYPO3 | /typo3conf/, /typo3temp/ |
| Wix | wix.com, static.wix.com |
| Squarespace | squarespace.com, static1.squarespace.com |
| Webflow | webflow.com, Webflow im Generator-Meta-Tag |
| Shopify | cdn.shopify.com, Shopify.theme |
Methode 3: Browser-Extension (Wappalyzer)
Die Browser-Extension Wappalyzer (kostenlos für Chrome und Firefox) erkennt beim Seitenbesuch automatisch, welche Technologien eine Website einsetzt – CMS, Frameworks, Analytics, Server und mehr. Praktisch, wenn du das öfter brauchst.
Alternativ gibt es auch BuiltWith.com – einfach die Domain eingeben und du erhältst einen vollständigen Tech-Stack-Report.
Methode 4: HTTP-Header prüfen
Manche CMS verraten sich über den X-Powered-By-Header in der HTTP-Antwort. Mit den Browser-Entwicklertools (F12 → Netzwerk → Erste Anfrage → Header) oder Tools wie curl kann man diese auslesen:
curl -I https://beispiel-website.de
Nicht alle CMS senden diesen Header – aber es ist ein schneller erster Check.
Warum will man das CMS einer Website herausfinden?
Die häufigsten Gründe:
- Inspiration: Du siehst eine Website, die dir gefällt, und willst wissen, mit welchem Tool sie gebaut wurde.
- Wettbewerbs-Analyse: Du willst wissen, auf welcher technischen Basis deine Konkurrenz arbeitet.
- Kundenakquise: Agenturen und Freelancer identifizieren damit potenzielle Kunden, die ein veraltetes CMS nutzen.
- Sicherheits-Audit: Administratoren prüfen damit, welche CMS-Versionen im Netz exponiert sind.
Welches CMS nutzt du? Der CMS-Finder hilft bei der Wahl
Du weißt noch nicht, welches CMS du für dein eigenes Projekt nutzen sollst? Der CMS-Finder stellt dir 5 kurze Fragen und empfiehlt dir die 3 passendsten Systeme – kostenlos, ohne Anmeldung.
Für welche Website, welches Budget, welche technischen Kenntnisse?
Häufige Fragen
Wie kann ich herausfinden, welches CMS eine Website nutzt?
Am einfachsten mit dem kostenlosen CMS Checker auf cms-checker.de: Domain eingeben, fertig. Alternativ kannst du den Quellcode der Website über den Browser-Inspektor prüfen – viele CMS hinterlassen typische Spuren im HTML.
Woran erkenne ich WordPress im Quellcode?
WordPress-Seiten enthalten typischerweise Verweise auf /wp-content/ oder /wp-includes/ im Quellcode. Auch die Klasse wp-block-... in HTML-Elementen ist ein sicheres Zeichen.
Kann ich das CMS einer Website auch ohne Tool herausfinden?
Ja. Im Browser mit Rechtsklick → "Seitenquelltext anzeigen" nach CMS-typischen Pfaden suchen (/wp-content/, /sites/default/, /_next/ etc.). Auch Browser-Extensions wie Wappalyzer erkennen CMS automatisch.
Welches CMS nutzen die meisten Websites?
WordPress führt mit ca. 43 % Marktanteil aller Websites weltweit. Dahinter folgen Shopify (für Shops), Wix, Squarespace, Joomla, TYPO3 und Webflow.
Funktioniert der CMS Checker bei allen Websites?
Bei den meisten – ja. Manche Websites verschleiern absichtlich ihr CMS (Security through obscurity) oder nutzen stark individualisierte Builds ohne erkennbare Standard-Spuren. In diesen Fällen kann kein Tool eine sichere Aussage treffen.